Berufsvorbereitung

 

Berufsorientierung in den Klassenstufen 7 bis 10

 

 

 

Eines der zentralen Anliegen unserer pädagogischen Arbeit ist die Vorbereitung der Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt,

die ihr Leben nach dem Verlassen unserer Schule bestimmen wird.

Gemäß der Richtlinien des Rahmenlehrplans für Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“

steht in den Klassenstufen 7 bis 10 die gezielte und praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt im Mittelpunkt des Unterrichts.

Dabei erwerben die Schüler Erfahrungen auch über den Lernort Schule hinaus.

Damit das Praxislernen und das schulische Lernen möglichst realitätsnah sind, finden bei uns folgende organisatorische Formen statt:

An unserer Schule bilden sich regelmäßig Lehrerteams in der Berufsvorbereitung weiter um die Schüler gezielt

auf die sich ständig wandelnden Arbeits- und Berufsfelder gezielt vorbereiten zu können.

So nehmen unsere Lehrer an Berufsbildungstournees teil, arbeiten aktiv im Arbeitskreis Schule – Wirtschaft

des Landkreises Teltow- Fläming mit und kooperieren mit Berufsbildungswerken.

Ziel ist dabei immer das Maximum an Arbeits- und Berufswahlmöglichkeiten für unsere Schüler zu ermitteln

und sie gezielt auf die künftigen Anforderungen nach dem Abschluss an unserer Schule vorzubereiten.

Um unsere Arbeit stets auf den neuesten Stand für unsere Schüler zu bringen,

stellen wir uns auch hierbei der externen Kritik, indem wir u. a. seit dem Jahr 2009 regelmäßig

an dem Wettbewerb „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“ des Netzwerks Zukunft (Schule + Wirtschaft für Brandenburg) teilgenommen haben und den Titel von 2009 - 2019 voller Stolz in Empfang nehmen konnten.

 

 

Besuch der Bautec in Berlin

Endlich war es soweit. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 der Schule am Waldblick Mahlow fuhren auf die Bautec zum KarriereCenterBau nach Berlin, eine Ausbildungsmesse rund um das Baugewerbe, um sich beruflich zu orientieren. Dazu hatten sich die meisten Firmen viele praktische Tätigkeiten einfallen lassen, um ihr Gewerk zu präsentieren und auf berufliche Möglichkeiten neugierig zu stimmen. Einige Jugendliche kamen gleich in Arbeitssachen, um kräftig zupacken zu können. Mit Begeisterung versuchten die SchülerInnen beim Bedienen eines Baggers einen Stab in ein Rohr hinein zu manövrieren. Beim Klempner durften Kupferrohre gebogen und Pfeifen aus Metall hergestellt werden. Nicht ganz einfach war das Bauen einer Brückenkonstruktion aus Spaghettis, die am Ende verschiedenen Gewichten Stand halten musste. Auf großes Interesse stießen auch die Arbeiten eines Zimmermanns und des Tiefbaus. Einige Jugendliche verließen die Ausbildungsmesse mit konkreten Vorstellungen für ihren nächsten Praktikumsplatz.

 

 

 

 

 

 

4.Tag der Berufsorientierung in der Waldblickschule

Auch in diesem Schuljahr haben wir wieder - bereits zum vierten Mal -  an unserer Schule den „Tag der Berufsorientierung“ mit vielen regionalen Handwerksfirmen gestaltet. Dieser Schultag stellt besonders das Handwerk und die damit verbundenen Anforderungen in Ausbildung und Beruf in den Vordergrund. Die Jugendlichen der Klassen 7 bis 10 konnten in Gesprächen und einigen praktischen Ausführungen verschiedene Berufsfelder näher kennen lernen, einen Praktikumsplatz erhalten oder auch Berufswünsche entdecken und festigen.

 

Waldblickschüler zum Berufsorientierungstag bei Real

Im Rahmen unserer Berufsorientierungskonzeption besuchen die Schülerinnen und Schüler unserer 7. bis 10. Klassen unterschiedliche Betriebe, um verschiedenste Berufe und die damit verbundenen Anforderungen besser kennen zu lernen.

Für unsere 8. Klasse waren die Berufsgruppen im Einzelhandel geplant und dafür konnten wir den Supermarkt „real,-“ im Südringcenter besuchen. Wir durften in vier Abteilungen viel Wissenswertes erfahren. Dazu wurden alle erst einmal in vier Gruppen aufgeteilt. Ich war mit Vanessa und Brian in der Obstabteilung. Dort hat uns Herr Kretschmann begrüßt. Wir mussten zuerst das Gewicht von Obst schätzen und dann abwiegen, um unsere Schätzergebnisse zu überprüfen. Danach besichtigten wir das Kühllager. Danach gingen wir drei zum Trockensortiment und haben eine Ralley durchgeführt. Schnell sollten wir Sonderangebote einsammeln. Als nächstes war die Sportwelt an der Reihe. Brian hat ein Fahrrad zusammen gebaut. Danach sind wir zur Kasse gelaufen und durften kassieren. Die Frau, die uns geleitet hat, hat uns alle in der Kasse eingewiesen. Dann durfte jeder kassieren und es hat viel Spaß gemacht. Wir haben danach Mittagessen bekommen. Es waren Bouletten, Würstchen und Getränke, wie z.B. Cola, Sprite, Apfelschorle und Wasser. Wir haben uns bedankt und verabschiedet. Real hat uns dann noch eine Abschiedstüte mitgegeben. Es war ein richtig toller Tag, an dem wir viel über die Berufsmöglichkeiten bei „real,-“ gelernt haben.

 

 

 

 

3.Tag der Berufsorientierung in der Waldblickschule

 

Bereits zum 3. Mal fand am 20.01.2016 im Rahmen der Berufsorientierung an unserer Schule ein ganz spezieller Tag statt,an dem sich Firmen der Region mit ihrem Handwerk präsentierten, um bei den Jugendlichen Interesse für den jeweiligen Beruf zu wecken. Neben kleineren praktischen Tätigkeiten konnten auch viele Fragen rundum die Berufsausbildung beantwortet werden. Wir danken den Firmen, die uns auch in diesem Jahr wieder bei einem erfolgreichen Berufsorientierungstag unterstützt haben. DRK Seniorenbetreuungseinrichtung "Graf von Bülow" Großbeeren, Trebbin Clean, Maler und Lackierer Torsten Gerlach, SMV - Scheunemann Metallverarbeitung, Die Tischlerprofis aus Mahlow, Hotel Haus Belger aus Großziethen, Erdmann Bauunternehmung aus Thyrow, Steinmetz Ronny Glas, Garten- und Landschaftsbau Neitzel u. Sohn, Fliesenleger Axel Pieper, FSD Lwerk Gärtnerei Lanky

 

 

Beim Garten- und Landschaftsbau Neitzel u. Sohn wurde das Einmessen erprobt.

 

 

Hotel Haus Belger aus Großziethen zeigte die Herstellung von Kanapees.

 

 

 

Mit der Firma Maler und Lackierer Torsten Gerlach wurden verschiedene Techniken ausprobiert.

 

 

Waldblickschule nimmt teil am Programm "Initiative Sekundarstufe I" (INISEK I)

Dieses Projekt wird im Rahmen der ‚Initiative Sekundarstufe I‘ (INISEK I) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bran-denburg gefördert. Die ‚Initiative Sekundarstufe I‘ (INISEK I) unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Oberschulen, Gesamtschulen sowie Förderschulen „Lernen“ und außerschulischen Partnern, die der Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und der schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler dienen sollen. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau und die Verstetigung von Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Akteuren und Einrichtungen.

  

Pro Schule und Schuljahr stehen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden Projekte zur Berufsorientierung und zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen. Ziel des Programms ist die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen und somit die Erleichterung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben. Dies gilt besonders für Schüler/innen an den Förderschulen „Lernen“, um ihre Einstiegschancen für eine Berufsausbildung zu erhöhen.Die Umsetzung von Projektideen erfolgt durch externe Bildungsträger. Unsere Schule am Waldblick Mahlow arbeitet im Rahmen von INISEK I mit der Firma „Büro Blau“ zusammen. In diesem Schuljahr nehmen die Klassen 9 und 10 an einem Medienprojekt teil. Im Rahmen dieses Projektes werden die Schüler/innen in ihrem Betriebspraktikum gefilmt oder fotografiert. Klasse 9 wurde von „Büro Blau“ am 25. 11. und am 02.12 2015 in der Schule auf das Projekt vorbereitet. Die Jugendlichen übten in kleinen Gruppen den Umgang mit einer Software zur Filmbearbeitung. Sie durften mit Tablet-PCs eigene kleine Filme drehen und sich vor laufender Kamera ausprobieren. Hierbei hatten viele Jugendlichen großen Spaß und so mancher hat sich getraut, über seinen Schatten zu springen.Im Dezember 2015 entstanden im Praktikum Filmmaterialien. Diese werden im Februar 2016 von den Jugendlichen an einem abschließenden Projekttag digital bearbeitet. Bei der Gestaltung und Auswertung unterstützt uns wieder „Büro Blau“. Die Filme stellen die Tätigkeiten der Schüler/innen im Praktikum in den Vordergrund. Sie können von den Jugendlichen dann als digitale Visitenkarte für Bewerbungen um Praktika oder Ausbildungsplätze genutzt werden.Das Projekt an unserer Schule verbindet den Erwerb von Medienkompetenzen mit Schlüsselkompetenzen wie z. B.: Teamfähigkeit, Stärkung des Selbstbewusstseins und Kritikfähigkeit.

Vorbereitungsworkshop im Klassenverband, um die Schüler

für das Medium Video zu begeistern.

 

videogestütztes Training zur Selbstdarstellung

 

Vivien präsentiert berufsspezifische Tätigkeiten im Praktikumsunternehmen,

die von videokompetenten Teamer*innen in Bild und Ton aufgezeichnet werden.

 

Melina wird bei der Selbstpräsentation gefilmt.

 

Am Mittwoch, 10.02.2016, wurde es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 von der Schule am Waldblick Mahlow richtig spannend. Im Rahmen des INISEK-Projektes durften die Jugendlichen ihre eigenen Praktikums-Filme gestalten. Die technische Umsetzung und Anleitung der Jugendlichen erfolgte durch Medienpädagogen der Firma Büro Blau. Bereits im November 2015 gab es zwei vorbereitende Workshops in der Klasse und im Dezember wurden die Schülerinnen und Schüler bei ihren Tätigkeiten im Betriebspraktikum gefilmt. Die Praktikumsbetriebe haben das Projekt sehr gut unterstützt, so dass es nun eine Menge Filmmaterial zu sichten und zu schneiden gab. Ausgestattet mit Tablet-PCs und Filmbearbeitungssoftware zeigten sich die Jugendlichen in kleinen Teams sehr kreativ und es entstanden tolle Kurzfilme, unterlegt mit Text und Musik. Die Klasse 9 fand das Medienprojekt „cool“ und die Jugendlichen haben als Ergebnis nun eine „moderne Visitenkarte“, die sie für ihre Bewerbungen nutzen können

 

 

 

 

 

 

 

Waldblickschule wird erneut mit dem Titel "Schule mit hervorragender Berufsorientierung" ausgezeichnet

44 brandenburgische Schulen werden in diesem Jahr mit dem Titel „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung 2015-2019“ ausgezeichnet – davon sieben Schulen erstmals, weitere 37 Schulen konnten ihren Titel verteidigen. Damit wird das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt, die in hervorragender Weise ihre Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleiten.

Unsere Schule trägt diesen Titel schon seit 2009, als diese Auszeichnung zum 1.Mal vergeben wurde und ist damit die einzige Förderschule im ganzen Land Brandenburg, die diesen Titel wiederholt erringen konnte.

Wir sind überaus stolz auf diese Auszeichnung, da es eine Anerkennung der langjährigen intensiven und konsequenten Zusammenarbeit unserer Schule mit den regionalen Betrieben darstellt.

Durch diese tolle Entwicklung konnten wir unsere Schüler noch besser auf das Berufsleben vorbereiten und ihnen einen guten Start in eine Ausbildung ermöglichen.

Wir danken allen Firmen, die unseren Schülerinnen und Schülern Praktikumsplätze bereitstellen und uns beim „Tag der Berufsorientierung“ unterstützen um den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, die Berufswelt hautnah zu erleben und einen realitätsnahen Berufswunsch zu entwickeln.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Berufsorientierung

 

Zum 2. Mal wurde der Tag der Berufsorientierung am Mittwoch, den 21.01.2015 nun an unserer Schule erfolgreich für die Klassen 7-10 durchgeführt.

 Das ist ein wichtiger Teil innerhalb unserer Berufsorientierungsarbeit, mit der wir uns auch für 2015 zur Rezertifizierung der Auszeichnung „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“ bewerben .

Mehrere Handwerksberufe haben sich vorgestellt und sind mit ihren Mitarbeitern in unsere Schule gekommen:

-      Airporthotel

-      Hotel Belger Großziethen

-      Garten- und Landschaftsbau Neitschel und Sohn Mahlow

-      Erdmann Bauunternehmung Thyrow

-      Fliesenleger Axel Pieper

-      Oberförsterei Wünsdorf

-      Dach-Instand Ludwigsfelde

-      Maler und Lackierer Gerlach Potsdam

-      Prießnitzhaus

-      Tischlerprofis

-      Metall Scheunemann

Die SchülerInnen konnten sich Informationen zum jeweiligen Beruf holen, ihr Interesse wurde geweckt und die Vermittlung von Praktikumsplätzen konnte damit befördert werden.

 

 

Sichtlich interessiert folgten die SchülerInnen den Ausführungen des Kochs Herrn Brendicke vom Hotel "Belger" in Großziethen.

 

 

 

Fliesenleger der Firma Pieper erklären den SchülerInnen das Zuschneiden der Fliesen.

 

Berufsorientierung im ZAL Ludwigsfelde

Endlich war es so weit. Ende Oktober absolvierten die Jungen und Mädchen der 8. Klasse aus der Schule am Waldblick in Mahlow ein zweiwöchiges Praktikum im ZAL Ludwigsfelde. Die Schüler konnten sich vor Ort in vier verschiedenen Berufsfeldern Einblicke verschaffen und praktisch tätig werden. Im Kfz-Bereich wurden die Schüler vor die Herausforderung gestellt, einen Smart-Motor nach Anleitung zu demontieren und anschließend wieder zusammen zu bauen. Dabei lernten die Jungen und auch Mädchen viele Fachbegriffe kennen und Werkzeuge richtig zu handhaben. Anspruchsvoll weiter ging es in der Metallwerkstatt, wo mit Hilfe unterschiedlicher Arbeitsschritte ein Flaschenöffner in Form eines Fisches erstellt wurde. Aufregend war auch die Arbeit im Holzbereich. Als Einstimmung auf das Material und die Werkzeuge stellten die Schüler ein Puzzle her. Diese Kenntnisse waren notwendig, um anschließend ein Schmuckkästchen zu bauen, was in Vorfreude auf Weihnachten bei den Schülern gut ankam. Im Bereich Farbe/Raum erfuhren die Schüler ganz praktisch wie viele einzelne Arbeitsschritte für die Herstellung einer gepolsterten Fußbank notwendig sind.

Ein großes Dankeschön an die Ausbilder Herrn Schmidt, Herrn Kirchhoff sowie Herrn Böhm, die nicht nur geduldig auf alle Fragen antworteten, sondern die Jungen und Mädchen kräftig in ihrer Arbeit unterstützten, damit niemand seinen Mut verlor, wenn es manchmal anstrengend wurde und jeder am Ende des Praktikums ein Mitbringsel hatte, welches er stolz zu Hause zeigen konnte. Die Schule am Waldblick sagt auch Danke an das Team vom ZAL, besonders an Frau Stark, die so ein toll organisiertes, erlebnisreiches und informatives Praktikum ermöglicht haben. Wir kommen wieder.

Beate Hasener (Lehrerin für Berufsorientierung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                       Der Azubi Tag 2013

                                         Eine tolle Art der Berufsorientierung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Schüler/-innen der Klassen 8-10 der „Schule am Waldblick“ Mahlow erwarteten mit viel Vorfreude und Spannung den Azubi Tag in Potsdam,

der vom Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbe im Dorinth Hotel Sanssouci Berlin/Potsdam ausgerichtet wurde.

Die Organisatoren empfingen die Jugendlichen sehr herzlich und hatten viele Informationen und Mitmach-Aktionen geplant.

Die Jugendlichen kamen mit verschiedenen Hotels und Ausbildungseinrichtungen ins Gespräch und erfuhren etwas über Ausbildungsplätze, Praktika oder auch spätere Qualifikationsmöglichkeiten.

Um die Jugendlichen als zukünftige Fachkräfte zu gewinnen, ließen sich die einzelnen Aussteller besondere Aktionen einfallen, wie das Eindecken eines festlichen Tisches,

das Mixen eines selbst gewählten Cocktails, den Zimmercheck bei der Hausführung oder das Herstellen eines Mittagssnacks.

Beim Flambieren von Sauerkirschen durften alle zwar nur zuschauen, dafür aber anschließend das Dessert selbst verkosten.

In Quizzfragen konnte man sein Wissen auf die Probe stellen und sich beim Kniggekurs noch den einen oder anderen Trick für das Bewerbungsgespräch holen.

Für die Schüler/-innen war der Azubi Tag nicht nur sehr informativ, sondern auch erlebnisreich. Mit vielen Eindrücken fuhren sie wieder nach Hause.

Für manchen Schüler/-in stand fest: „Mein Beruf wird im Hotel- und Gaststättengewerbe sein.“

Dafür noch einmal vielen Dank an alle Organisatoren und Aussteller des Azubi Tages sowie an das Dorinth Hotel Sanssouci Berlin/Potsdam.

Beate Hasener (verantwortliche Lehrerin für die Berufsorientierung)

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 

 

 

        Praktische Berufsorientierung im Van der Valk Hotel

                         Waldblickschüler erkunden Gastroberufe

Am Eingang zum Restaurantbereich steigt den Schülern frischer Brötchenduft in die Nase. Herr Martin, Chefkoch des renommierten Hotels, begrüßt die Schüler mit einem Frühstück, damit sie zunächst einmal entspannen und dann Mut für ihre Fragen aufbringen. Das edel ausgestattete Ambiente des Van der Valk Hotels verfehlt seine Wirkung nicht. Die Schüler der achten Klasse der Schule am Waldblick werden still und fühlen sich sofort wohl. „Es muss ein wunderbares Gefühl sein, in so einem Haus täglich arbeiten zu können. Alles ist so schick und wirkt so einladend“, findet Patric. Er und Max sind sich seit ihrem ersten Praktikum in der siebten Klasse sicher, dass sie Köche werden möchten. Max hat sogar schon ein Praktikum im Berliner Fernsehturm erfolgreich absolviert. Kein Wunder, dass die beiden Schüler wissen möchten, ob die Möglichkeit eines Praktikums im Van der Valk Hotel für sie besteht. Herr Martin erklärt, dass bei einer entsprechenden Bewerbung geprüft wird, ob ein Praktikumsplatz vergeben werden kann. „Gut, dass wir schon in der 7. Klasse das Bewerbungsschreiben geübt haben und wissen, was da eigentlich reingehört. Ich interessiere mich für den Servicebereich und würde gern ein Praktikum im Service machen“, erzählt Sarah. Herr Martin beantwortet den Schülern ausführlich und verständlich alles Wichtige rund um die Berufe, die es in einem großen Hotel gibt. Anschließend führt er die Schüler durch dieses beeindruckende Haus und ermuntert sie, sich vor einer Berufswahl tiefgründig mit den Anforderungen auseinanderzusetzen. „In der Küche geht es oft auch hektisch zu. Die Gäste dürfen jedoch nichts davon mitbekommen, denn sie sollen sich ja entspannen und genießen. Die Köche und das Servicepersonal dürfen auch bei Hektik und Stress nicht den Überblick verlieren. Teamfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft sollten neben Neugierde und Freude am Lernen weder bei Praktikanten noch bei Auszubildenden fehlen“, erklärt er den Schülern. Die Schüler und ihre begleitenden Lehrerinnen J. Klaehn und F. Wall sind sich einig, dass diese Betriebserkundung ein wesentlicher Baustein in der Berufsorientierung ist und möchten sich noch einmal herzlich für das überspringende Engagement von Herr Martin und seinen Mitarbeitern bedanken!

 

 

 

Waldblickschüler bestens auf berufliche Zukunft vorbereitet

            Projekt „ZEBRA-plus“ hält Einzug in der Waldblickschule

„Diese Schule ist schon außergewöhnlich“, schwärmt die Berufsbegleiterin Frau F. Deutschmann vom Projekt „ZEBRA-plus“. Dass die Schule so viele unterschiedliche Kooperationspartner des ersten Arbeitsmarktes für ihre Schüler gewinnen konnte und außerdem mit verschiedenen Berufsausbildungseinrichtungen und Bildungsträgern zusammenarbeitet, erstaunte die Berufsbegleiterin. „Die Schüler haben bereits sehr realistische Berufsvorstellungen und arbeiten im Unterricht intensiv an ihren Schwächen und Stärken um fit für den Ausbildungsmarkt zu sein“, befindet sie. Genau das ist auch das Konzept der Schule. „Wir arbeiten insbesondere in der Oberstufe nach Förderplänen, die arbeitsmarktspezifische Kompetenzen widerspiegeln. Diese werden mit Schülern und Eltern halbjährlich besprochen und ausgewertet. Neben thematischen Elternabenden zur beruflichen Eingliederung, einer engen Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und unseren Kooperationspartnern der freien Wirtschaft, ist es für uns selbst verständlich, Projekte wie ZEBRA-plus in die Bildungsarbeit unserer Schüler einzubeziehen“, erklärt Schulleiterin K. Schneider.  Auch die Schüler freuen sich über die Unterstützung: „ZEBRA-plus begleitet uns Schüler bei Bedarf auch bis in die Ausbildung und unterstützt uns bis zur abgeschlossenen Prüfung. Ich möchte gern Altenpfleger werden und habe mir schon verschiedene Berufe in den Praktika, die wir von Klassenstufe 7 bis 10 machen, angeguckt. Handwerkliche Berufe fand ich interessant, aber soziale Berufe wie der des Altenpflegers, faszinieren mich einfach“, erzählt Marvin aus der neunten Klasse. Sein Mitschüler Kai möchte lieber KFZ-Servicemechaniker werden. „Und wer weiß, wenn ich in der Ausbildung gut klar komme, dann kann ich noch 18 Monate aufsatteln und bin dann KFZ-Mechatroniker“. Na, das sind doch mal Perspektiven!

(Lisa und Nathaly mit Frau Nakos von der Schülerzeitung der Schule am Waldblick)            

 

Frau Deutschmann mit Marvin K. und Kai B. im Beratungsgespräch über Ausbildungschancen

 

 

 

 

Handwerkskammer Potsdam unterstützt Schule am Waldblick

         Waldblickschüler entdecken Berufschancen auch im Handwerk

 

Neugierig erwarten die Schüler Frau Bertsch  von der Handwerkskammer Potsdam vom Team „Mitarbeiter für Externes Ausbildungsmanagement“ (EXAM). Pünktlich um 10 Uhr betritt sie den Klassenraum, in dem die Schüler aus dem Kurs „Berufsvorbereitung für Berufe im Handwerk“ sitzen und zieht die Schüler samt Lehrer in ihren Bann. „Ich bin jetzt einfach richtig zuversichtlich, dass es mit einer Ausbildung im KFZ- Bereich klappen kann. Ich dachte immer nur an den Beruf des KFZ- Mechatronikers und wusste nicht, dass es auch den KFZ-Servicemechaniker gibt, der auch ein Ausbildungsberuf ist“, freut sich Patric. Er hat von allen Praktikumsbetrieben im KFZ-Bereich nur positive Zeugnisse bekommen. Bisher dachte er jedoch, dass eine Ausbildung am Schulabschluss der Förderschule scheitern könnte. „Nein, denn es gibt keine gesetzliche Regelung, die einen bestimmten Abschluss für eine Ausbildung vorschreibt. Grundsätzlich kann mit jedem Abschluss ein Ausbildungsberuf erlernt werden. Man muss jedoch realistisch bleiben und gucken, ob der Jugendliche die Ausbildung auch tatsächlich schaffen kann und das hängt natürlich auch mit den schulischen Leistungen zusammen,“ erklärte Frau Bertsch. Durch die vielen Praktika der Schüler jedoch seien diese sehr gut vorbereitet. „Außerdem bietet das Handwerk eine Vielzahl an zweijährigen Ausbildungen in denen es sehr auf das handwerkliche Geschick, Ausdauer und genaues Arbeiten ankommt. Wenn ihr festen Willen, Durchhaltevermögen und Bereitschaft zum Lernen mitbringt, dann stehen euch alle Wege offen.“ Wichtig sei jedoch, dass sich die Schüler auch immer Alternativen zum Wunschberuf im Vorhinein überlegen. „Wenn du eine Mehlstauballergie bekommst, ist es mit dem Traumberuf Bäcker vorbei. Aber Tischler, Maler, Karosseriebauer etc. sind ebenfalls wunderbare Handwerksberufe mit Zukunft“, verdeutlichte Frau Bertsch den Schülern. Am Ende gab es für die Schüler noch ein großes Lob von der Fachfrau, die sich beeindruckt von den Schülern zeigte: „Es hat mich sehr beeindruckt, wie gut ihr euch über eure Traumberufe informiert habt, dass ihr eure Stärken und Schwächen benennen könnt und ihr schon so viele praktische Erfahrungen im Handwerk gesammelt habt. Genau das wird euch beim Berufseinstieg helfen“, ist sie sich sicher.

Schulleiterin Katrin Schneider ist ebenfalls zuversichtlich und freut sich über die überaus positive Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Potsdam, der an dieser Stelle für die wunderbare Einrichtung des EXAM-Teams gedankt sei!

(Denis, Melanie und Frau Nakos von der Schülerzeitung der Schule am Waldblick)

 

 

 

 

Waldblickschule erhielt öffentliche Auszeichnung für Berufsvorbereitung

    Preisverleihung „Schule mit hervorragender Berufsorientierung 2009“

 

Erstmalig wurde diese Auszeichnung vom Netzwerk Zukunft verliehen. Von über sechzig Bewerbern erhielten

vierzehn Schulen nach aussagekräftiger Bewerbung und einem Vorortbesuch diese Auszeichnung.

 „Ich fand die Auszeichnung sehr feierlich und war ein bisschen nervös,

 als ich mit meiner Schulleiterin nach vorn zur Auszeichnung gehen durfte“, erzählt Eric (Klasse 8)  noch etwas aufgeregt.

An seiner Seite war außerdem noch Florian (Klasse 9), der ebenfalls sichtlich stolz die Auszeichnung entgegennahm.

 „Die Auszeichnung fand in der Staatskanzlei in Potsdam statt. Das fand ich schon sehr beeindruckend.

Neben unserer Schule wurden auch Oberschulen und Gymnasien ausgezeichnet, was mich ein bisschen Stolz macht.

Denn auch an unserer Förderschule werden wir Schüler auf  spätere Berufsmöglichkeiten vorbereitet.

Nur weiß das nicht jeder und denkt, dass wir weniger können. Wenn Wirtschaft und Industrie aber merken,

wie gut wir vorbereitet werden, dann haben auch wir mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, resümierte Florian nach der Veranstaltung.

Die "Schule am Waldblick" wird nun also stolz an ihrer Tür und auf ihrem Briefkopf das Logo „Schule mit hervorragender Berufsorientierung 2009“ tragen.

 „Dies ist eine wunderbare Bestätigung für unsere pädagogische Arbeit, die wir natürlich weiterhin motiviert fortsetzen werden“, strahlte die Schulleiterin K. Schneider.

 

 

Staatssekretär Burghard Jungkamp überreicht die Auszeichnung

 

 

 

im Brandenburgsaal der Staatskanzlei Potsdam

 

 

 

Waldblickschüler lernen von ehemaligen Schülern

                              Berufsorientierung mal anders

 „Es ist schon ein schönes Gefühl die Schule nicht mehr als Schüler, sondern als Berater zu betreten. Die Gerüche der Schule, die durch die Köche der Schülerfirma durchs Gebäude flirren, die vielen Ausstellungsstücke des Kunstunterrichts in den Gängen und die Stimmen der ehemaligen Lehrer lassen wunderbare Erinnerungen wieder wach werden“, erzählt Florian. Er sei gern in die Schule am Waldblick gegangen, da er dort in Ruhe lernen konnte und überhaupt erst Vertrauen in seine Lernkompetenz entwickeln konnte. Nun ist er in der Ausbildung zum Forstwirt. „Die Berufsschule ist natürlich nicht einfach. In meiner Klasse sitzen nun auch Abiturienten, denen das Lernen leichter fällt. Aber man hilft sich dort gegenseitig. Und wenn ich etwas nicht gleich verstehe, dann frage ich einen Mitschüler, der es mir dann erklärt. Außerdem erhalte ich Zusatzunterricht und gehöre zu den guten Schülern“, berichtet Florian den Schülern der 9. Klasse im Berufsorientierungsunterricht. Sie wollen viel über die Berufsausbildung wissen und auch wie Florian den Bewerbungstest und das Vorstellungsgespräch damals gemeistert hat. „Es kamen Fragen zur aktuellen Tagespolitik, Rechenaufgaben und Fragen zur Allgemeinbildung. Natürlich war ich aufgeregt. Aber ich habe, genau wie ihr jetzt, in der Schule Bewerbungstrainings absolviert und durch die vielen Praktika mir schon vorher meinen Traumberuf genau angucken können. Das half natürlich im Vorstellungsgespräch ganz enorm“, erklärt Florian geduldig den Schülern. Anschließend kommen Anna L. und Nadine F. und berichten von ihren Ausbildungsberufen zur Altenpflegerin. Freudig werden die Schüler natürlich auch von ihrer ehemaligen Schulleiterin K. Schneider begrüßt, die sich freut, dass inzwischen ein ganzes Netzwerk von ehemaligen Schülern entstanden ist. „Die Unterstützung durch unsere ehemaligen Schüler als Berufsberater zeigt den Schülern die vielen Möglichkeiten, die ihnen nach dem Abschluss an unserer Schule möglich sind. Das macht vielen Schülern Mut und zeigt, dass andere vor ihnen auch tolle Wege eingeschlagen haben.“ Und dass die ehemaligen Schüler gern wieder kommen, bestätigt, dass sie sich einmal sehr wohl gefühlt haben. „An meiner früheren Schule hatte ich oft Angst zu versagen und war deshalb im Lernen blockiert. Hier habe ich gelernt, dass ich Fehler machen darf und konnte in einer kleineren Klasse ganz in Ruhe lernen. Heute bin ich sehr froh, dass ich hier lernen durfte“, erzählt Anna L. und verabschiedete sich damit bis zum nächsten Mal, wenn sie in der nächsten 9. Klasse die Berufsorientierung mit unterstützt.

(I. Nakos mit Lisa N. und Timo K. von der Schülerzeitung)

 

 

 

Mercedes-Benz Ludwigsfelde unterstützt Berufsvorbereitung

          Waldblickschüler auf Berufserkundungstour bei Mercedes-Benz

 „Ist eine Berufsausbildung zum KFZ-Mechatroniker bei Mercedes-Benz ein unerfüllbarer Wunschtraum? Worauf achtet der Personalchef beim Bewerbungsgespräch wohl am meisten?“, waren nur einige Fragen der Schülergruppe der Schule am Waldblick. Dass mindestens ein gutes Zeugnis mit nicht mehr als einer Vier erwartet wird, ein Einstellungstest absolviert werden muss und ein abschließendes Vorstellungsgespräch folgt, wunderte die Schüler nicht. Erstaunt waren sie aber, dass beim Vorstellungsgespräch vor allem auch zählt, ob sich der Bewerber vorab über das Unternehmen informiert hat und ob er auch etwas über sich selbst erzählen kann. „Es gibt teilweise Bewerber, die im Vorstellungsgespräch nur einsilbig antworten, den Personalchef nicht anschauen und mit Basecap auf dem Kopf Unverständliches vor sich hin nuscheln“, erklärte Sascha Webers, der die Berufserkundung leitete. Solche Bewerber seien trotz guter Noten nicht die geeigneten Kandidaten für das renommierte Unternehmen. Dann führte er die Schüler in die heiligen Hallen der Produktion und die Schüler staunten nicht schlecht, als sie Punktschweißroboter im Einsatz sahen und Herr Webers erklärte, dass der nicht gerade romantisch klingende Ausdruck einer „halbautomatisierten Hochzeit“ die Verbindung von Karosserie und Fahrwerk beschreibt. „Ich fand die Hinweise und Tipps von Herrn Webers für meine zukünftigen Bewerbungen richtig gut, da er viele Beispiele gegeben hat und geduldig unsere ausgearbeiteten Fragen beantwortet hat. Die Führung durch die Produktion fand ich super spannend. Wenn man sieht, wie aus dem Metall dann plötzlich ein riesiger Sprinter wird, von dem man täglich viele auf der Straße sieht. Nun weiß ich, wie er hergestellt wird“, freute sich Domenik aus Klasse 7. Tanja ist sich nun ganz sicher, dass sie ihre nächste Praktikumsbewerbung bei Mercedes-Benz einreichen wird. „Ich finde es toll, dass heutzutage auch Mädchen in handwerklichen Berufen ernst genommen werden. Und wenn ich Glück habe und meine Bewerbung Erfolg hat, dann kann ich im Praktikum zeigen, dass ich mindestens genauso gut bin wie die Jungs“, strahlt die Achtklässlerin. Denn zu dieser Betriebserkundung wurden Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 10 gemischt. „Wir wollen einfach sicherstellen, dass wir nur Schüler mitnehmen, die sich wirklich für die jeweilige Betriebserkundung interessieren. Das sind wir unseren Kooperationspartnern schuldig, denn ihr Hauptgeschäft sind natürlich nicht berufskundliche Betriebsführungen. Umso mehr freut es uns natürlich, dass Herr Webers unseren Schülern eine gute unterrichtliche Vorbereitung, sachbezogenes Fragestellen und einwandfreies Verhalten in der anschließenden Evaluation bescheinigt hat“, freute sich Ilona Nakos, die die Schüler auf im Unterricht auf die Betriebserkundung vorbereitet hatte. (Benjamin L.  und Lisa A. mit Fr. Nakos von der Schülerzeitung der „Schule am Waldblick“)

 

 

Waldblickschule freut sich über hervorragende Kooperation

               Ausbildungsverbund Teltow führt Waldblickschüler in Berufe ein

 

„Ein weiteres Mosaiksteichen auf unserem vielfältigen Berufsvorbereitungsparkett konnte mit dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem Ausbildungsverbund Teltow geschlossen werden“, freut sich Schulleiterin K. Schneider. Die Schüler der 8. Klassen nehmen an einem Berufsvorbereitungslehrgang des Ausbildungsverbunds Teltow e.V. (AVT) teil. „Die Schüler können sich in den Berufen Koch, Helfer im Gastgewerbe, Bürokraft und Metallwerker ausprobieren. Dabei werden sie von Ausbildungsmeistern speziell gefördert und erhalten nach Abschluss des Lehrgangs ein so genanntes Profiling, in dem ihre berufsrelevanten Kompetenzen bewertet werden. Ein Zertifikat, das von künftigen Arbeitgebern sehr geschätzt wird, denn so wissen sie, was die jungen Berufsstarter an Qualifikationen mitbringen“, erläutert Fr. Stubbe vom AVT. Anja, die gerade in der Metallwerkstatt arbeitet, erzählt begeistert: „ Ich habe jetzt drei Tage in der Küche gearbeitet und im Restaurant, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Seit heute bin ich in der Metallwerkstatt und lerne richtiges Anreißen eines Metalls, was gar nicht so einfach ist.“ Geschickt geht sie dabei mit Hammer und Meißel um, so wie sie es auch in der Schule im Werkunterricht gelernt hat. „Hier fließen Kompetenzen, die die Schüler im Unterricht erworben haben mit neuen Fertigkeiten, die im AVT erlernt werden, zusammen. Die Schüler erleben eine direkte Verknüpfung zwischen Erwartungen an das schulische Lernen und den Erwartungen an ihre beruflichen Basiskompetenzen, wenn sie die Schule verlassen“, erläutert Fr. Bethkenhagen, die die Schüler im Praktikum besucht und sich freut, wie konzentriert und motiviert so manch einer arbeitet, der im Unterricht nicht immer ganz so viel Engagement zeigt. „Um zum AVT zu kommen, muss ich morgens schon um 5 Uhr aufstehen und fast zwei Stunden mit der Bahn fahren. Am Anfang fiel mir das noch schwer. Aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und bin auch stolz darauf, dass ich das durchhalte. Später werde ich mir meine Arbeit ja auch nicht danach aussuchen können, wie lange der Arbeitsweg dauert“, berichtet Daniel, der sich nun ganz sicher ist, dass er später eine Ausbildung zum Koch machen will. „Unsere Schüler durchlaufen ab Klassenstufe 7 verschiedene Praktika und werden im Berufsorientierungsunterricht gezielt auf mögliche Berufe vorbereitet. In der 10. Klasse arbeiten die Schüler in Schülerfirmen der Schule und sind einmal wöchentlich in einem Betrieb im Praktikum. Dadurch konnten wir die Zahl der Schüler, die direkt nach dem Abschluss in eine Ausbildung gehen, deutlich steigern. Um dies auch für die kommenden Abschlussklassen zu realisieren, arbeiten wir eng mit Unternehmen der freien Wirtschaft zusammen und mit Ausbildungseinrichtungen, die sich mittlerweile an unsere Schule wenden und um unsere Schüler werben. Dass wir das erreicht haben und so viel Unterstützung von den Unternehmen und Bildungsträgern erhalten, macht uns sehr glücklich“, schwärmt die sichtlich zufriedene Schulleiterin.

(Anja und Ingo mit Fr. Nakos von der Schülerzeitung)

 

 

in der Metallwerkstatt beim Anreißen eines Werkstückes

 

 

in der Lehrküche des AVT

 

 

 

 

 

 

Warum auch Chefköche einmal ganz klein angefangen haben

      Waldblickschüler erkunden Berufe in der Gastronomie

 

Als die Schüler der 8. Klassen das Foyer des Van der Valk Hotels Berliner Ring in Dahlewitz betreten, werden sie ganz leise. Sie spüren die angenehme Atmosphäre des renommierten Hotels. Der Chefkoch Herr Martin holt die Schüler am Empfang ab und führt sie zunächst in den Restaurantbereich. Es duftet herrlich nach frischen Brötchen, Tee und Kaffee. Auf einigen Tischen zeigen Reservierungskärtchen an, dass diese Tische für die Schüler und ihre Lehrer eingedeckt wurden. Zaghaft nehmen die Schüler Platz und lauschen gespannt Herrn Martins Einführungen über die verschiedenen Berufe, die in einem Hotel arbeiten. „Dass Hotels auch Gärtner und Maler beschäftigen, wusste ich noch gar nicht. Aber wenn man sieht, wie wunderschön der Garten gestaltet ist und die vielen Blumendekorationen im Haus sieht, dann wird es einem plötzlich ganz klar“, entdeckt Juarnita, die gern Floristin werden möchte. Max möchte wissen, welche Fächer in der Schule für einen angehenden Beikoch/Koch am wichtigsten sind. Er staunt, als Herr Martin neben Mathematik auch Englisch und Naturwissenschaften als wichtige Fächer hervorhebt. „Ohne Kenntnisse in Biologie ist fachgerechtes Lagern von Lebensmitteln und Einhalten wesentlicher Hygienebestimmungen nicht möglich. Englisch ist wichtig, weil man in einem Hotel auch Kontakt mit ausländischen Gästen hat. Ebenso kann man Arbeitskollegen haben, die kein Deutsch, sondern Englisch sprechen“, erklärt Herr Martin. Ob man denn im ersten Ausbildungsjahr schon lernt, wie man ein Sternemenu zubereitet, möchte Sven wissen. „Im ersten Ausbildungsjahr ist ein Koch fast nur mit dem Schneiden von Gemüse beschäftigt. Er lernt dabei verschiedene Messer einzusetzen, Schneidetechniken anzuwenden und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten“, berichtet Herr Martin, der auch einmal so angefangen hat und sich dann mit viel Fleiß und Liebe zum Beruf zum Chefkoch hochgearbeitet hat. Nachdem Herr Martin die zuvor in der Schule erarbeiteten Fragen ausführlich und verständlich beantwortet hat, werden die Schüler durch das Hotel geführt und dürfen auch in die Küche blicken. Dabei fällt Jason auf, dass die Küche nicht nur sehr viel größer ist als z.B. die Lehrküche der Schule, sondern das dort nicht nur ein Koch beschäftigt ist, sondern gleich sechs Köche arbeiten: „Da muss man sich bestimmt gut verstehen und aufeinander Rücksicht nehmen, wenn man den ganzen Tag zusammenarbeitet.“ Herr Martin bestätigt dies und verweist darauf, wie wichtig gute Umgangsformen, Durchhaltevermögen und Fleiß sind, wenn man einen Beruf in der Gastronomie ergreifen möchte.

(I. Nakos mit Denise und Sarah von der Schülerzeitung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       Waldblickschüler sind fit für die Bewerbung mit der IHK Potsdam

                   Zusammenarbeit mit IHK ist ein Volltreffer

 Warum bewerben Sie sich gerade in unserem Unternehmen?“, fragt Herr Knopf von der IHK Potsdam Sabine im nachgestellten Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz zur Verkäuferin. Eigentlich sollte die Antwort gar nicht so schwer sein. Doch, was antwortet man auf so eine Frage im Ernstfall? „Weil mir Ihre Produkte selbst so gefallen? Weil ich nichts anderes gefunden habe?“ Sabine überlegte kurz und antwortete, dass sie schon ein Praktikum in dieser Firma gemacht habe und ihr dies so gefallen habe, dass sie nun auch dort lernen wolle. „Das ist eine sehr gute Antwort und zeigt, dass du dich schon vorher gut informiert hast“, lobte Herr Knopf. Er erklärte den Schülern der 9. Klasse zunächst warum überhaupt Vorstellungsgespräche so wichtig sind und wie man sich am besten auf sie vorbereitet. Dazu gehört neben angemessener Kleidung natürlich auch das Wissen um nonverbale Signale auf die im Vorstellungsgespräch auch geachtet wird. „Verschränkte Arme, überkreuzte Füße oder häufiges Kratzen im Gesicht oder Hals verraten Desinteresse, Langeweile und Unsicherheit“, verriet Herr Knopf und übte mit den Schülern auch angemessenes Auftreten, das von der richtigen Körperhaltung bei der Begrüßung und im Gespräch selbst bis zur Verabschiedung stimmen muss. „Ich fand diese Übungen richtig gut. Unsere Lehrer erzählen uns zwar auch immer, worauf Chefs so achten. Aber Herr Knopf brachte uns das so echt rüber und war in den Übungen wie ein richtiger Arbeitgeber. Schließlich hat er selbst in seinem Berufsleben schon sehr viele Bewerbungsgespräche geführt und weiß daher worauf es ankommt. Nun fühle ich mich sicherer vor den nächsten Bewerbungsgesprächen für unsere Praktika“, erzählte Eric. In der 10. Klasse wird Herr Knopf wieder kommen und mit den Schülern Kompetenzchecks durchführen. „Sie haben wunderbare Schüler an Ihrer Schule, die sicherlich einmal sehr gute Arbeitnehmer werden. Dazu ist es wichtig, ihnen ihre Stärken genau aufzuzeigen. Dazu dienen Kompetenzchecks auf die ich mich jetzt schon freue“, strahlte Herr Knopf bei der Verabschiedung. Wir bedanken uns sehr für das tolle Engagement und freuen uns auf den nächsten Besuch!

(Tina und Melanie Klasse 9 und Fr. Nakos)

 

 

 

 

 

           

 

   Ein Blick in die Zukunft am Brandenburger Zukunftstag

                 Waldblickschüler besuchten das tbz Zossen

  

Brandenburg ist das erste Bundesland, das den Girlsday in Zukunftstag umbenannt hat und damit auch wieder den männlichen Berufsstartern gemeinsam mit den weiblichen Mitbewerbern einen eigenen Bildungstag eingeräumt hat. Die Schule am Waldblick hat natürlich auch diesen Tag genutzt um ihre Schüler auf die Berufswirklichkeit vorzubereiten. Die Schüler der neunten und zehnten Klassen sind in das Technologie und Berufsbildungszentrum (tbz) in Zossen gefahren. Dort können Schüler mit dem Abschluss der Förderschule in den Berufen Verkäufer/in, Metallmaler/in, Holzwerker/in, Hauswirtschaftshelfer/in, Helfer/in im Gastgewerbe und Beikoch/Beiköchin ausgebildet werden. Die Ausbildung dauert jeweils zwei Jahre, und wer sich dann noch weiter qualifizieren möchte, kann noch ein Jahr verlängern und dann z.B. Koch oder Einzelhandelskaufmann werden. Nebenan sitzt gleich die Berufsbildungseinrichtung Futura in der Lageristen, Handwerker im Innenausbau und Tischler ausgebildet werden können. Nach einer theoretischen Einführung durch Berufsschüler des ersten und zweiten Ausbildungsjahres stellten sich die einzelnen Lehrer und Sozialpädagogen vor. Dann ging es auch schon an das praktische Arbeiten. „Bisher hat mich der Beruf eines Helfers im Gastgewerbe nicht sehr interessiert, aber nachdem ich heute gesehen habe, wie vielfältig die Arbeit ist, finde ich den Beruf eigentlich ganz spannend“, erzählte Sebastian, nachdem er sich beim Serviettenfalten und Tischeindecken richtig geschickt gezeigt hatte. Die Schüler, die sich mit dem Gedanken tragen einmal Verkäufer/in zu werden, konnten im hauseigenen Fachgeschäft gleich praktisch üben. „Ich habe schon ein ganz tolles Praktikum im Einzelhandel gemacht und würde gern später Verkäuferin werden. Nun weiß ich, dass ich beste Chancen habe“, freute sich Sabine. „Es ist ein Glück, dass unsere Kinder nach dem Abschluss der Förderschule sofort in eine Ausbildung gehen können und sich dort auch noch weiter qualifizieren können, wenn eines Tages der Knoten des Lernens noch weiter geplatzt ist. Schüler der Regelschulen haben diesen Vorteil nicht“, resümierte Erics Mutter, die sich extra frei genommen hatte um sich selbst zu überzeugen, welche Ausbildungsmöglichkeiten ihrem Sohn bereitstehen. Dann wurde es plötzlich ganz geschäftig im tbz und Herr Hurny, der das tbz leitet, kündigte die Ankunft des Arbeitsministers an. Herr Baaske kam dann auch und überzeugte sich vor Ort von der Arbeit des tbz und stand hinterher interessierten Eltern, Lehrern und Schülern zu einem offenen Gespräch zur Verfügung. Besonders gefreut haben sich die begleitenden Lehrer natürlich, dass das tbz Zossen eine Kooperationsvereinbarung mit der Schule am Waldblick eingehen will und auch Schüler ins Praktikum nimmt. Ein sehr gelungener Tag für den wir uns noch einmal sehr herzlich bedanken möchten!

(Steffi, Lisa und I. Nakos/  Schülerzeitung der Schule am Waldblick)

 

 

 

 

 

 

 

              Projekttag im Oberstufenzentrum Ludwigsfelde

        Wie geht es nach der zehnten Klasse für viele von uns weiter?

 

Was erwartet mich eigentlich nach der zehnten Klasse in einem berufsvorbereitenden Lehrgang oder in einer Berufsschulklasse? Habe ich als Abgänger der Förderschule schlechtere Chancen im Oberstufenzentrum als Regelschüler? Diese Fragen und noch viele mehr sind typisch für Schüler der zehnten Klassen. Die Schule am Waldblick reagiert darauf mit ihrem praxisorientierten Konzept der Berufsvorbereitung natürlich praktisch. Schüler der zehnten Klassen konnten sich für einen Besuch im Oberstufenzentrum Ludwigsfelde anmelden. Es sollten nur die Schüler mitkommen, die schon konkrete berufliche Vorstellungen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem Berufsorientierungsunterricht entwickelt haben. So meldeten sich dann von insgesamt 17 Schülern zwölf Schüler an, die dann einen Vormittag im Oberstufenzentrum verbringen durften. Die Schüler wurden dort von den beiden Leiterinnen Frau Smilgies (Metalltechnik) und Frau Thalheim (Bautechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung) und dem Sozialarbeiter Herrn Abt begrüßt. Zunächst wurde den Schülern der organisatorische Aufbau des Oberstufenzentrums erklärt. Dann ging es auch schon eingeteilt nach Interessengebieten in Gruppen durch die vielen Räume, Werkstätten und Fachkabinette. Patric war in der Abteilung für KFZ-Mechatronik ganz in seinem Element und erstaunte Frau Smiligies nicht schlecht mit seinem Fachwissen über die verschiedensten Motoren. Lisa und Samantha fielen fast hörbar Steine vom Herzen als ihnen Schüler des berufsvorbereitenden Kurses erzählten, dass sie im Unterricht gut mitkämen und sie zwei Schüler in der Klasse haben, die zuvor eine Förderschule besuchten. Diese beiden seien die Klassenbesten. Frau Smiligies bestätigte dies in der anschließenden Auswertungsrunde. Die Förderschüler würden auch die Eingangstests in der Regel gut bestehen, da sie in der Förderschule eine gute grundlagenorientierte Ausbildung bekämen. Die Schüler, die dann in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen Fleiß, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft bewiesen, würden auch ihren Abschluss schaffen. „Ich bin froh, dass wir uns das Oberstufenzentrum gemeinsam angesehen haben und Schüler und Lehrer kennen lernen konnten. Nun habe ich nicht mehr so viel Angst davor, dass ich es dort nicht schaffen könnte“, erzählte Sandra hinterher total erleichtert. Interessant war für die Schüler auch, dass die Unterrichtsstunden im Oberstufenzentrum 90 Minuten dauern, was sie noch gar nicht gewohnt sind. „Wir werden in den kommenden Wochen auch Stunden mit 90 Minuten einführen um die Schüler auch auf diesen Rhythmus vorzubereiten“, nahm sich Frau Nakos anschließend fest vor.

(Sebastian Sch. und Fr. Nakos/ Schülerzeitung der Schule am Waldblick)

 

 

 

 

 

                Berufskunde ist, wenn Kühe in Jühnsdorf Karussell fahren

                      Waldblickschüler erkundeten das Stadtgut in Jühnsdorf

  

Zuerst wurden die beiden siebten Klassen von den Kühen empfangen, die neugierig aus ihren Boxen guckten und kräftige Muhlaute von sich gaben. Bereits hier zeigte sich, wer sich noch nie Gedanken über das Vorleben seiner täglichen Wurstschnitte gemacht hatte und sich über den frischen Duft von Kuhmist mokierte. Dann kam auch schon Herr Springer, Landwirt und Agronom, der uns durch die riesige Anlage führte. „Ich wusste gar nicht, dass in Jühnsdorf über 3000 Kühe stehen, die täglich mehr als 60 000 Liter Milch geben“, staunte Juarnieta mit großen Augen. Dann ging es auch schon zur Melkanlage, die wie ein riesiges Karussell aussieht. „Die Kühe gehen gern auf das Karussell, da sie dort an die Milchabpumpanlagen angeschlossen werden und Erleichterung im Euter spüren, wenn die drückende Milch abgepumpt wird“, erklärte Herr Springer. Dann sollten wir schätzen, wie viel Wasser eine Kuh täglich trinkt. „Bis zu 100 Liter an sehr warmen Sommertagen und an normalen Tagen oder im Winter etwa 60 Liter pro Tag“, war die Lösung. „Na, das schreit ja direkt nach ein paar schönen Matheaufgaben, wenn wir zurück sind in der Schule“, freute sich die Lehrerin Frau Hasener dann auch prompt. Im Stadtgut Jühnsdorf arbeiten über 70 Mitarbeiter in zwei Schichten. Selbstverständlich bildet der Betrieb auch zum Landwirt und Tierpfleger aus. „Am besten hat es mir bei den kleinen Kälbchen gefallen. Eins durften wir gleich fünf Minuten nach der Geburt sehen und zuschauen, wie der Pfleger es versorgte. Und ich dachte immer, Tierpfleger gibt es nur im Tierheim und Landwirtschaftshelfer arbeiten nur auf Bauernhöfen“, resümierte David am Ende, der schon ein Praktikum beim Pferdewirt gemacht hat. Wer weiß, vielleicht wird er das nächste Praktikum schon als Landwirtschaftshelfer machen. Jedenfalls kennen die Schüler nun wieder einen Betrieb der Region mit spannenden Berufen und erweitern Dank der Bereitschaft des Stadtguts ihre beruflichen Wünsche und Perspektiven wieder ein bisschen mehr. Es kann eben nicht jeder KFZ- Mechatroniker oder Tierärztin werden, aber das tut nicht gar nicht weh, wenn man andere tolle Berufsmöglichkeiten entdecken kann.

 

 

 

 


 

 

 

 

Freundlicher Empfang für Waldblickschüler in der Firma MEWA Groß Kienitz

                             Berufsorientierung in der Textilindustrie

 

Am Eingang des schicken MEWA- Gebäudes stand ein großes Schild mit dem Aufdruck „Herzlich Willkommen Schule am Waldblick!“,

was uns natürlich sehr freute. Neugierig gingen wir durch das Gebäude, das sowohl von außen als auch von innen

nach farbpsychologischen Erkenntnissen gestaltet ist. Wir wurden in einen Konferenzraum geführt und staunten nicht schlecht,

 als wir sahen, dass extra für uns ein Frühstücksbüfett aufgebaut war. Dann kam der Geschäftsführer Herr Ralph Lehmann und erklärte uns,

dass die Buchstaben MEWA für die Wörter Mechanische Weberei Altstadt stehen, wie die Firma 1908 hieß als sie in Görlitz gegründet wurde.

Nicht zufällig sitzt die Firma in Groß Kienitz in der Hermann-Gebauer-Straße. Denn Hermann Gebauer war es,

der einst Putztücher webte und diese an große Firmen wie z.B. Daimler verlieh. Inzwischen ist die MEWA ein europaweites Unternehmen.

Sie verleiht Arbeitskleidung sämtlicher Art, wie z.B. Overalls, Kittel, Schürzen, Hemden, Anzüge etc. Zum Service gehört dabei natürlich,

dass die Kleidung regelmäßig abgeholt, gereinigt und bei Bedarf ausgebessert wird. Jedes Kleidungsstück wird mit dem Namen seines Trägers bestickt.

Außerdem verleiht die Firma Fußmatten, Putzlappen, Handtuchrollen, Seifenspender und Arbeitsschutzbekleidung wie Helme und Sicherheitsschuhe.

 „Der Rundgang durch diese große Firma hat mich sehr beeindruckt. Herr Schmidt begrüßte jeden seiner Mitarbeiter so gar mit Namen,

obwohl über hundert Mitarbeiter dort arbeiten“, schwärmte Tobias. „Interessant fand ich auch, dass die Firma MEWA Lehrlinge ausbildet,

wie z.B. Mechatroniker, Industriekaufleute, Änderungsschneider und Textilreiniger.

Dass die Firma aber im letzten Jahr keine Lehrlinge für die Berufe des Änderungsschneiders und des Textilreinigers gefunden hat,

kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Wenn ich in zwei Jahren aus der Schule komme, werde ich mich auf jeden Fall dort bewerben“,

resümierte Sandra. Und genau das war auch Ziel der Betriebserkundung.

Die meisten Schüler haben nur ein oder zwei Berufswünsche wie KFZ-Mechatroniker, Krankenschwester oder Friseurin.

Sie kennen einfach keine anderen Berufe und schränken so ihre ohnehin eingeschränkte Berufswahl zusätzlich ein.

Dem wirkt die Schule am Waldblick mit ihrem Konzept der Berufsvorbereitung bewusst entgegen.

Dies gelingt jedoch nur, wenn Firmen uns die Türen öffnen.

Dafür möchten wir uns noch mal sehr herzlich bei Herrn Lehmann und seinen Mitarbeitern bedanken! 

(Sarah und Max Schülerzeitung „Waldblick“)

 

 

 

 

 

 

  Waldblickschüler erkunden Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie

                               Berufsorientierung mit Betriebserkundung

  

Beeindruckt von dem Dröhnen und Rattern der Maschinen sehen sich die Schüler der Klasse 9a neugierig die herrlich glänzenden Ringe für Kugellager an.

Diese, sowie Walzen und Spezialwerkzeuge werden in der Firma Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik GmbH in Luckenwalde hergestellt.

 „Ich wusste gar nicht, dass ein Teilezurichter auch mit dem Computer arbeitet und was man alles aus einem einfachen Stück Metall herstellen kann“,

freut sich Pascal. Im Berufsorientierungsunterricht hat er in der Schule gelernt, dass mit dem Abschluss der Förderschule eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker

nur in seltenen Ausnahmefällen möglich ist. Er war zunächst frustriert darüber. Doch nun kennt er den Beruf des Teilezurichters und des Metallwerkers,

der auch mit einem Abschluss der Förderschule erlernt werden kann. „Voraussetzung hierfür ist natürlich ein gutes Zeugnis, handwerkliches Geschick und

vor allem personale Kompetenzen. Pünktlichkeit, keine unentschuldigten Fehltage und Lernbereitschaft sollten selbstverständlich sein“,

erklärt der Fertigungsleiter Herr Gürtler den Schülern. Etwas unsicher aber tapfer starten Jessica und Sabine das mitgebrachte Diktiergerät und

stellen Herrn Gürtler und der Geschäftsführerin Fr. Dr. Schiller noch viele Fragen rund um die Berufsbilder in der Firma.

 „Ich finde es toll, dass auch wir Mädchen den Beruf eines Teilezurichters erlernen können. Ich dachte immer, dass sei ein Männerberuf“, resümiert Sabine.

Zum Schluss bekommen Schüler und Lehrer noch einen richtig schicken Kugelschreiber geschenkt und werden mit Getränken versorgt.

 „Das war ein richtig spannender Tag und ich freue mich schon riesig auf Donnerstag, denn da fahren wir zur Daimler AG in Berlin-Marienfelde zur Betriebserkundung.

Und wer weiß, vielleicht werden ja da die Ringe für Kugellager in die Motoren eingesetzt.“, freut sich Melanie.

 

 

 

 

 

Waldblickschüler blicken auf der 16. Zukunftsbörse in die beruflichen Perspektiven

              Zum Besuch der 16. Zukunftsbörse im A 10 Center Wildau

 

Die diesjährige Zukunftsbörse fand unter dem Motto „Wie finde ich raus, wo ich reinpasse?“ statt

und bot für Schüler aller Schulformen Einblicke in berufliche Perspektiven. So war unter anderem das Van der Valk Hotel vertreten

und hielt Ausschau nach einem geeigneten Azubi zum Koch. „Ich fand den Stand zu den grünen Berufen interessant

und habe mir gleich eine Liste von Praktikumsplätzen geben lassen.

Mein nächstes Praktikum möchte ich nämlich in einer Gärtnerei machen“, erzählte Denise.

Sie erfuhr, dass es neben dem klassischen Beruf des Gärtners auch eine Ausbildung zum Fachwerker im Garten- und Landschaftsbau gibt,

der auch ohne Hauptschulabschluss ausgebildet wird.

Das Technologie und Berufsbildungzentrum (tbz) Königs Wusterhausen stellte die Berufe des Tischlers, Malers und Lackierers,

des Fachlageristen und der Fachkraft im Gastgewerbe vor. Diese Berufsausbildungen werden im tbz mit Förderunterricht

und in Kleingruppen durchgeführt. „Ich fand es toll, dass wir Tipps rund um die Bewerbung erhalten haben

und auch noch von einer Stylistin geschminkt wurden“, freute sich Sandra, die nach dem Schminken gleich fünf Jahre älter wirkte.

 „Ich möchte nächstes Jahr wieder zur Zukunftsbörse um mich dann auch über andere Berufe genauer zu informieren.

Diese Jahr habe ich mir hauptsächlich Berufe im pflegerisch-medizinischen Bereich angeschaut“, erzählte Sabine.

Auch die Lehrer waren begeistert. „Es ist bemerkenswert, wie sehr sich sowohl mittelständische Betriebe

als auch Großunternehmen um die Jugend bemühen. Sowohl Schüler mit einfacher als auch Schüler mit höherer

schulischer Ausbildung werden gesucht und konnten sich auf der Zukunftsbörse zahlreiche Informationen,

Tipps und Anregungen holen. Großartig fanden wir auch, dass Praktikumsplätze und so gar Ausbildungsplätze angeboten wurden“,

freuten sich die Lehrerinnen der Oberstufe.

 

 

                

                 Zur Einführung des Projekts „Younect“ zur Berufswahl

                   Waldblickschüler nutzen moderne Medien zur Berufsvorbereitung 

                       

 „Guten Morgen“, ertönt anstelle von der Klassenlehrerin die angenehme Stimme von Philipp Schmidt, Mitarbeiter der werbefreien Internet-Plattform „Younect“.

Gespannt hören die Schüler zu was sich unter www.younect.de verbirgt. „Im Prinzip geht es darum, dass auf dieser Internetseite jeder Schüler alles über Berufe

und deren Zugangsvoraussetzungen erfahren kann. Dabei gibt es auch Interviews von Berufspraktikern, die über ihren Beruf berichten.

Die verschiedenen Berufe sind zudem unterteilt in jeweilige Vor- und Nachteile, die sie mit sich bringen.“

Dann soll jeder Schüler unter seinem Berufswunsch nachschauen, was dort alles zu finden ist.

So findet Patric unter „Mechatroniker“ noch verschiedene Unterteilungen in Nutzfahrzeugtechnik, Personenfahrzeugtechnik etc.

Andy will alles über den Beruf des Forstwirts erfahren und lernt, dass es auch den Beruf des Waldarbeiters gibt, der einfachere Zugangsvoraussetzungen hat.

 „Richtig Spaß hat mir auch das Erstellen meines Bewerbungsprofils gemacht. Da  muss man zunächst online einen Kompetenzcheck durchlaufen.

Anschließend sieht man ganz gut welche Berufe für einen eher geeignet sind als andere.“, erzählt Sarah.

„Und man wird natürlich auch auf die Seiten der Agentur für Arbeit umgeleitet und kann sich dort noch Zusatzinformationen holen“, ergänzt Herr Schmidt.

Dann erklärt er, dass es auf dieser Seite auch Foren zum Erfahrungsaustausch untereinander gibt.

Der Clou jedoch ist, dass die Schüler selbst ihr Bewerbungsprofil erstellen können und sich dann bei Interesse Firmen bei ihnen melden,

die z.B. ein Praktikum, einen Job oder eine Berufsausbildung zu vergeben haben. „Super, das es so etwas gibt“, findet nicht nur Steffi.

Dann muss Herr Schmidt leider auch wieder los, da er natürlich auch an viele andere Schulen fährt, die an diesem tollen Projekt Interesse haben.

(Ilona Nakos/ Lehrerin Schule am Waldblick)

 

 

Der Berufswahlpass als roter Faden durch das Berufslabyrinth

Waldblickschüler erforschen spätere Berufs- und Jobchancen

 

„Was bitte, macht eine Bürobotin?“ “Was ist eine duale Ausbildung?“ „Wie wird ein Bauhelfer ausgebildet?“

Fragen über Fragen mit denen sich die Schüler der 9. Klassen im Leitthema „Der Mensch und die Arbeit“ auseinandersetzen.

Schließlich ist es bald so weit: Die Schüler werden nach dem nächsten Schuljahr die Schule verlassen

und entweder an Förderlehrgängen zur Berufsbildungsreife teilnehmen und anschließend eine Berufsausbildung absolvieren

oder direkt auf dem ersten Arbeitsmarkt ihr Glück suchen. Doch wofür soll man sich entscheiden?

Wovon ist es abhängig, welchen Beruf man ergreifen kann?

Die Klassenlehrerin ist sich sicher, dass eine wesentliche Voraussetzung überhaupt die Kenntnis möglicher Berufe ist.

 „Wenn ihr z.B. den Beruf der Bürobotin oder des Bauhelfers nicht kennt, dann könnt ihr nicht herausfinden,

ob eure Kompetenzen dafür ausreichen und ob ihr diesen Beruf interessant findet.

Wer nur drei oder vier Berufe kennt, schränkt seine Chancen von vornherein ein“, erklärt Frau Nakos den Schülern.

Die Schüler erarbeiten sich, übrigens wie viele ihrer Mitschüler in den Regelschulen auch,

mithilfe des Berufswahlpasses schrittweise einen persönlichen Leitfaden zur Berufsorientierung.

Es werden dabei individuelle Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen durch die Schüler selbst ermittelt und dokumentiert.

Außerdem enthält der Berufswahlpass nützliche Onlineadressen der Agentur für Arbeit wie z.B. „Berufenet“,

 in dem sich die Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten, Tätigkeiten und erwünschte Kompetenzen informieren können.

Der Schlussteil des Berufswahlpasses enthält einen Lebensordner, der die Schüler auf die wichtigsten Behördengänge

nach dem Schulleben vorbereitet und vielerlei nützliche Tipps für den Umgang mit Geld, Versicherungen etc. beinhaltet.

„Mir macht das Lernen mit dem Berufswahlpass am meisten Spaß, weil ich sehe, was es für Möglichkeiten für mich später gibt.

 Früher dachte ich immer, dass es keinen besseren Beruf als den der Krankenschwester gibt.

Aber der Beruf der Pflegehelferin ist auch sehr interessant und ist auch ohne guten Realschulabschluss möglich“,

resümierte Sandra nach der Stunde.

(I. Nakos/ Lehrerin „Schule am Waldblick“ und Steffi/ Schülerzeitung)

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                    Das Praxislernen

 

Praxislernen ist eine Form des Unterrichtes, die insbesondere außerhalb des Lernortes Schule

in Betrieben und Einrichtungen (Praxislernorte) stattfindet.

 

Die Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 absolvieren über das Schuljahr verteilte Blockpraktika.

Jeden Dienstag befinden sich die Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen im Betriebspraktikum.

Selbständig suchten sie sich unterschiedliche Firmen (und Betriebszweige),

um dort wichtige Einblicke in ihr zukünftiges Arbeits- und Berufsleben zu erhalten.

Es werden ihnen dort arbeitsrelevante Basiskompetenzen vermittelt,

die ihnen den Weg in die Erwerbstätigkeit erleichtern sollen.

Mit viel Freude bewältigen sie diese praktischen Aufgaben, wie die nachfolgenden Bilder erkennen lassen.

 

 

 

Waldblickschüler demontieren Motor

 Erstmaliger Praxislerntag bei Daimler

 

Auf der Fahrt zum Daimler Motorenwerk Berlin herrschte gespannte Stille im Auto.

Steffi, Patric und Sebastian wurden aufgrund ihrer guten Leistungen ausgewählt

an einem Praxislerntag bei Daimler teilzunehmen.

Erstmalig durften Schüler der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“

daran teilnehmen. „Ich war am Anfang ziemlich nervös und hatte Angst mich nicht geschickt anzustellen.

Aber als die Auszubildenden uns dann erklärt haben, was wir machen müssen, da ging es doch ganz gut,“ strahlt Steffi.

Die Schüler sollten einen Smart-Motor komplett zerlegen und ihn anschließend wieder richtig zusammenbauen.

Damit alles gut funktionierte, gab es dazu eine Montageanleitung.

 „Ich bastele in meiner Freizeit auch viel an Motoren herum, so dass ich vieles auch ohne Anleitung konnte“,

erzählt Patric nicht ohne Stolz.

Die beiden Auszubildenden Peter Fischer und Dennis Marsch leiteten die Schüler an

und standen ihnen hilfreich zur Seite.

Außerdem durften die Schüler einer CNC-Fräsmaschine bei der Arbeit zuschauen.

 „Diese Maschine ist computergesteuert und kann Metall sehr fein fräsen,

was man mit der Hand gar nicht schaffen würde“, erklärt Sebastian.

Nach einem sechsstündigen Arbeitstag war das Resümee der Schüler,

dass sie am liebsten jeden Tag dort arbeiten würden.

„Die Zeit verging viel zu schnell und ich würde gern ausprobieren,

ob ich den Motor beim zweiten Mal schneller zerlegen und wieder zusammenbauen könnte“,

sprudelt es aus Patric heraus als der Praxislerntag anschließend ausgewertet wurde.

Und wer weiß, vielleicht bekommt Patric diese Gelegenheit bei einem Praktikum. (Steffi und Fr. Eichler)

 

 

 

 

 

Waldblickschüler kämpfen mit allen Mitteln um ihre berufliche Zukunft

         Praxislerntag zeigt die Realität des Arbeitsmarktes

 

Es ist 4 Uhr morgens. Die meisten Altersgenossen der 15-jährigen Syrena aus der 10. Klasse schlafen wahrscheinlich noch tief und fest.

Sie aber steht auf, macht sich ihre Arbeitsbrote fertig, duscht sich, nimmt ein kleines Frühstück ein und macht sich von Rangsdorf aus

auf nach Luckenwalde in den Tierpark. Ihre Arbeitszeit beginnt um 7 Uhr. Sie will nicht nur pünktlich sein, sondern lieber etwas zu früh da sein.

„Wenn es heißt, ich soll um 7 Uhr anfangen, dann muss ich um 7 Uhr schon arbeitsbereit, also umgezogen sein und wissen,

welche Aufgaben ich zuerst zu erledigen habe“, erzählt Syrena. Es fällt ihr manchmal schon schwer, so früh aufzustehen,

aber sie hat sich fest entschlossen Tierpflegerin zu werden. „Das wollen viele Jugendliche werden.

Viele von denen bekommen einen besseren Abschluss als ich. Also muss ich beweisen, dass ich kämpfen kann und diesen Beruf wirklich lernen will“,

erklärt sie. Sie hat bereits ein Praktikum im Berliner Zoo absolviert und ein sehr gutes Zeugnis dafür bekommen.

Auch ihr Betreuer Herr Lange im Tierpark Luckenwalde weiß nur Positives zu berichten: „Ein tolles Mädchen,

das sehr verantwortungsbewusst mit den Aufgaben hier umgeht. Sie ist sich nicht zu fein auch mal in den Dreck zu fassen und stellt sehr viele Fachfragen.

Wir wünschen ihr, dass sie ihren Traum verwirklichen kann, denn solche jungen Leute brauchen wir“.

Für Syrena ist klar, dass es für sie schwierig wird einen Ausbildungsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen.

Aber sie will alles versuchen um es zu schaffen und hat sich jetzt schon freiwillig für ein weiteres Praktikum im Berliner Tierpark beworben.

Und ihre Lehrerin freut sich auch: „Es ist so schön die Schüler im Praktikum zu besuchen und ihre Begeisterung für ihren Traumberuf zu erleben.

Und wenn man dann noch in den Genuss kommt, von seiner Schülerin mit vielen interessanten Erklärungen durch den Tierpark geführt zu werden,

dann freut man sich schon selbst auf das nächste Praktikum der Schüler“.

 

 

 

 

Konzept zur Berufsvorbereitung an der Waldblickschule ist ein voller Erfolg

                        Schüler erhalten Ausbildungsplatzangebote

  

„Patric stiehlt mit den Augen, so etwas habe ich noch nie erlebt“, schwärmt Herr Grabowski vom Autohaus Bokas.

Etwas verwirrt fragte Patrics Klassenlehrerin, was der Junge denn wohl stehle.

 „Aber nein! Der Junge hat wirklich großes Talent. Er schaut ganz genau zu, wie etwas funktioniert und sobald er darf,

macht er die Arbeit dann selbständig weiter. Er stiehlt sozusagen sein Wissen durch Zusehen.

So wie neulich, als ich zum Telefon musste. Patric schraubte einfach weiter und machte alles richtig.“

Patric ist zum vierten Mal im Praktikum im Autohaus Bokas und der Chef ist so begeistert,

dass er ihn als Auszubildenden einstellen will. „So ein Talent muss einfach gefördert werden

und ich nehme ihn sehr gerne in die Ausbildung, wenn er seine Schule beendet hat.“

Nadine und Samantha absolvieren ihr Praktikum im  Seniorenwohnheim LAFIM in Zossen.

 „Ich finde die Aufgaben hier sehr abwechslungsreich. Die älteren Menschen, die hier leben haben unterschiedliche Pflegebedürfnisse.

Dem einen muss beim Anziehen geholfen werden und für den anderen ist es wichtig, dass man mit ihm ein Spiel spielt, damit er lebensfroh bleibt“,

erklärte Nadine. Als ihre Lehrerin zum Praktikumsbesuch kam, sah sie wie Nadine mit sehr viel Geduld

einem älteren Herrn das Essen zubereitete und fragte, ob Nadine den Herren jetzt wohl füttern würde.

„Vorsicht! Es heißt nicht füttern. Füttern kann man Tiere. Menschen wird Nahrung zugeführt“,

ließ sich die Lehrerin gern von  Samantha belehren. Dann erzählte Samantha von einem Bewohner,

der gern über seine Zeit als Soldat eines U-Boots berichtet. „Das ist richtig spannend und man lernt viel aus der Jugendzeit der Bewohner“.

Die Stationsleitung ist sehr zufrieden mit ihren Praktikantinnen und ermuntert die Mädchen, sich für den Beruf der Pflegehelferin zu bewerben.

 „Die umfangreichen Praktika, die die Schüler von der 7. bis zur 10. Klassenstufe durchlaufen, sind ein sehr wichtiger Baustein in der Berufsvorbereitung.

Die Schüler lernen ihre Neigungen und Interessen kennen und auszubauen.

Die Firmen lernen die Schüler kennen und werden auf den einen oder anderen aufmerksam.

Natürlich lernen die Schüler auch ihre Grenzen kennen und das die Berufswahl nicht uneingeschränkt möglich ist.

Aber dieses Schicksal teilen sie auch mit den Schülern der Regelschulen“, resümiert Fr. Nakos nach ihren Praktikumsbesuchen bei den Schülern.

 

 

 

Beispiele aus dem Betriebspraktikum der 7.-10. Klassen

 

Alexander in der Kita

 

  

    Michelle im Reformhaus

 

 

   

Isabell im Blumengeschäft 

 

    Tanja in der Seniorenresidenz